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Die Gesundheitsreform kommt Schritt für Schritt voran. Eine Folge: Rabattverträge zwischen GKV und Pharmaunternehmen. Und das heißt: Seit April müssen gesetzliche Kassenpatienten öfter auf die gewohnten Medikamente verzichten. Sie müssen nun auf ein rabattiertes Generikum ausweichen. Alles wie zuvor, nur günstiger - argumentiert das Gesundheitsministerium. ...
Und unterstellt damit, daß die Hersteller nur profitgeile Bauernfänger sind und die Hausärzte, die ja die Medikamente verschreiben - desgleichen. Nun, Unterstellung hin oder her. Generika weichen in Herstellung, Zusammensetzung, Bestandteilen teils eben doch vom (teureren) Markenmedikament ab. Und so bewirkt nicht bei jedem das als wirkgleich gepriesene Generikum das gleiche. Aber der Arzt entscheidet nicht mehr, sondern die Kasse.
Es heißt also wieder mal sparen und der Betroffene Besparte sind die Versicherten. Da bleibt nur eins: wechseln Sie, solange es geht, in die Private Krankenversicherung oder sichern sich zusätzlich privat ab. Dann bleiben Ihnen solche Zwangsmaßnahmen erspart.