Versicherung im Sport

Die meisten Unfälle passieren zu Hause oder in der Freizeit beim Sport. Unfälle beim Fußball oder Joggen sind normal, und bei Extremsportarten noch weit naheliegender. Nicht nur Verbands- und Berufssportler, sondern auch ambitionierte Freizeitsportler sollten ihre Versicherungsleistung prüfen.

Abfahrtski - Extremsport, der Spaß machtDie gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht bei Freizeitunfällen. Ohne zusätzlichen Versicherungsschutz kann ein Sportler auf enormen Kosten sitzen bleiben. Und "Sportler" kann hier wirklich jeden meinen! Den Familienvater, der einmal im Sommer aufs Rad steigt, betrifft das Thema Sportunfall nicht minder als den Mountain Biker, der jedes Wochenende im Sattel sitzt.

Nun ist es aus Sicht des Versicherers wichtig, dass jede Aktivität Risiken birgt. Sobald jemand aus dem Bett aufsteht, kann er über das Kabel der Nachttischlampe stolpern, in der Dusche ausrutschen, die Treppenstufe verfehlen... Beim Sturz vom Rad kann man sich jeden Knochen brechen, beim Fußball kann eine Sehne reißen, selbst beim Billard ist ein Muskelriss erst der Anfang der unerfreulichen Möglichkeiten.

Sport Versicherung: ja oder nein?

Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit. Sportler sollten ihre Versicherung prüfen - und bedenken, dass Vorbeugung, Vorbereitung wichtiger ist als eine noch so gute Police.

Sport macht Spaß. Ob eine zusätzliche Versicherung für Sport diesen Spaß sichert oder ab wann sie einem den Spaß verdirbt, das kann nur jeder für sich entscheiden. Vor der Frage, ob eine Sport Versicherung abgeschlossen wird oder nicht, sollten auf jeden Fall andere Aspekte geklärt werden:

  1. Habe ich die passende Ausrüstung? Welche funktionalen Anforderungen erfüllt meine Ausrüstung und welche Alternativen gibt es? Neben Mode und dem Wohlfühl Aspekt geht es hier um Tragekomfort, Belastbarkeit des Materials, Schutzfunktion für Gelenke und Knochen.
  2. Weiß ich genug über meinen Sport? Extremsportarten und Mannschaftssport erfordern Wissen und Vorbereitung und Training - das ist leicht einsichtig. Aber auch bei Ausdauer-Sportarten (Wandern, Joggen, Schwimmen u.a.) erschließt sich ein Sportler neue Möglichkeiten, wenn er Methoden und Erfahrungen anderer studiert.

Es geht nicht darum, die perfekte Antwort auf die beiden Fragen zu finden. Es gibt darauf keine 'perfekte Antwort'. Es geht aber darum, seinen Sport besser kennenzulernen. Das gilt gerade im Freizeitsport, denn wer nur 'for fun' seine Leistungsgrenzen testet, der handelt fahrlässig, denn er/ sie könnte es besser wissen.

Über 70 % der Sportunfälle sind Folge von Unaufmerksamkeit und mangelnder Ausrüstung. Die Versicherer sind zu Recht skeptisch, wenn sie für die enorme Zahl an Sportverletzungen in die Pflicht genommen werden sollen (Allein auf Österreichs Pisten ereignen sich jährlich 80.000 Unfälle).

Gründliche Vor- und Nachbereitung

Das Wichtigste: Lernen Sie von anderen Sportlern, erkunden Sie die Geheimnisse Ihres Sports. Das schützt vor vielen Brüchen, Zerrungen und schlimmeren Verletzungen. Und die Frage, ob Sie außerdem eine Versicherung abschließen wollen, können Sie dann viel kompetenter beurteilen.

Was sind die wichtigsten Versicherungen für Berufssportler?

Sprung mit dem Bike, nichts für AnfängerVier Versicherungen kommen hier in Frage:

  • Private Krankenversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Tagegeldversicherung und die
  • Sportinvaliditätsabsicherung.

Ob eine der genannten oder mehr für Sie passend sind, kann in diesem Rahmen nicht entschieden werden. Lassen Sie sich von einem empfohlenen Anbieter oder Makler beraten.